Mehr Flexibilität im Foyer

Die Kestnergesellschaft mit neu gestaltetem Empfangsbereich

 „Einfach ins Museum gehen, Kunst genießen und wieder nach Hause – das war einmal. Inzwischen bieten viele Häuser mondäne Komfortzonen, Museumsfoyers haben die Anmutung urbaner Bars oder post-moderner Hotellobbys. Nun hat es auch die Kestnergesellschaft erwischt. […] Man betritt nun nicht mehr eine miefige, geschäftsmäßig nüchterne Empfangshalle, sondern taucht ein in ein lang gestrecktes Raumkontinuum mit frei stehendem, zinnoberroten Empfangscounter.“ (Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 06. August 2009)

Empfangstresen

Die Kestnergesellschaft in Hannover zählt zu den größten und bekanntesten deutschen Kunstvereinen. Seit der Gründung 1916 hat sie trotz der Unruhen und der explosiven künstlerischen, sozialen und technischen Entwicklung des 20. Jahrhunderts bis heute Bestand. Die nun vorgenommene Neugestaltung des Empfangsbereiches soll zukünftige Besucher und Aussteller mit verbessertem Ambiente und Service noch freundlicher willkommen heißen.

Mit einem Wanddurchbruch zwischen dem Foyer und dem ehemals angegliederten Restaurantbereich wurde einladender Raum zum Verweilen bei einem Kaffee, zum Stöbern in Katalogen oder zum Gedankenaustausch geschaffen.

Lichtsteuerungssystem

Das neue Raumkonzept wurde von Fleischhauer technisch durch einen mobilen Empfangscounter verfeinert. Die im Fußboden verlegten Daten- und Strom-anschlüsse sind für den Besucher praktisch unsichtbar und ermöglichen eine dem jeweiligen Bedarf angepasste, flexible Positionierung des Counters.

Zu der dort integrierten Technik gehört ein neues Lichtsteuerungssystem, das sich durch einen intuitiv zu bedienenden Touchscreen auszeichnet, über den die Beleuchtung aller Räume und Hallen in mehreren Ebenen gesteuert werden kann. Um dies zu gewährleisten, wurden in den einzelnen Elektroverteilern Steuergeräte montiert, die das Licht entsprechend den Vorgaben im Foyer dimmen bzw. schalten. Zusätzlich eingebaute Deckenlautsprecher sorgen zudem für ein ausgewogenes Klangbild im Foyer. Zu den weiteren Leistungen gehörte die Erweiterung der bereits existierenden Überwachungsanlage für einen verbesserten Schutz der Exponate.

Fleischhauer spendet

Die Übergabe: v.l. Veit Görner (Direktor Kestnergesellschaft), Michael Hartung (Geschäftsführer Fleischhauer Hannover)

Als am Umbau beteiligtes Unternehmen unterstützte Fleischhauer die Kestnergesellschaft nicht nur durch fachliche Kompetenz, sondern auch in Form einer Spende. Im Rahmen der Pressekonferenz zur Präsentation der neugestalteten Räumlichkeiten am 05. August 2009 bedankte sich Direktor Veit Görner bei Michael Hartung, Geschäftsführer von Fleischhauer Hannover, dafür und überreichte als Erinnerung an die gemeinsame Bauphase einen mit einer Gravurplatte versehenen Ziegelstein aus der 100-jährigen Bausubstanz.

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