
Wissen sorgt für Sicherheit
Vilsa-Brunnen ist Marktführer für natürliches Mineralwasser in Norddeutschland. In zwei modernen Produktionsstätten mit sieben Hochleistungsabfüllanlagen werden rund 330 Mio. Flaschen pro Jahr abgefüllt, Tendenz steigend. Das Familienunter-nehmen mit Firmensitz in Bruchhausen-Vilsen beschäftigt rund 320 Mitarbeiter.

Die Anforderungen
Vilsa-Brunnen wollte die Sicherheit in der Produktion und auf dem Firmengelände erhöhen. Es sollte jederzeit überprüfbar sein, wie viele Besucher, Lieferanten und Mitarbeiter anwesend, und ob alle Türen in den sicherheitskritischen Bereichen geschlossen sind. Das Unternehmen schafft damit eine der Voraussetzungen für die wichtige Zertifizierung International Food Standard (IFS). Die Zugänge sollten auf zwei Tore reduziert werden, eines für den Logistikbereich und eines für Besucher und Mitarbeiter. Gefordert war eine Lösung aus einer Hand mit Auswahl und Installation der Hard- und Software, Verlegung der Kabel, Schulung der Mitarbeiter sowie Service nach der Inbetriebnahme.

Unsere Lösung
Wir haben in gerade einmal vier Monaten und bei laufendem Betrieb ein Zugangskontrollsystem installiert, das sich reibungslos in die Prozessabläufe einfügt. An beiden Toren gibt es im Pförtnerhaus einen Leitstand, wo die Bilder der Überwachungskameras zusammenlaufen und alle Personen erfasst werden, die das Gelände betreten. Für die Türzustandsanzeige haben wir auf neueste Technologie zurückgegriffen, die alle erfassten Daten aus den Hallen ohne zusätzliche, störanfällige Schnittstelle in Echtzeit direkt am Leitstand visualisiert. Für die Öffnung der Schranken haben wir eine variable Lösung mit je nach Nutzergruppe verschiedenen Möglichkeiten installiert. Besucher erhalten beim Pförtner eine Chipkarte, die sie für die Ausfahrt, ähnlich wie im Parkhaus, in einen Schluckleser stecken. Mitarbeiter haben einen kleinen, runden Chip am Schlüsselbund und in den LKW von Vilsa-Brunnen sowie von wichtigen Lieferanten ist eine aktive Transponderkarte montiert, die über einen am Pförtnerhaus befestigten Weitbereichsleser sogar für eine automatische Öffnung der Schranken sorgt. Auf dem Gelände selbst können die Mitarbeiter den Chip nutzen, um in die Gebäude zu kommen, für die sie eine Berechtigung besitzen, und um die Zeiterfassung zu betätigen.

Das Ergebnis
Das neue Zugangssystem läuft reibungslos, optimiert einzelne Abläufe und wird von den Nutzern akzeptiert. Dank der aktiven Transponderkarte können LKW jetzt ohne Halt durch die Schranke fahren – Staus zu Stoßzeiten gehören der Vergangenheit an. Und da Besucher ihre Chipkarten bei der Ausfahrt in einen Schluckleser stecken, muss am Abend das dortige Pförtnerhaus nicht mehr besetzt sein. Der Mitarbeiter am Logistikbereich übernimmt die Überwachung beider Zugänge – das spart Kosten beim Personal. Zudem stellt die Lösung mit dem Schluckleser sicher, dass keine Chipkarten verloren gehen.
Die Fäden des Zugangssystems laufen in den Leitständen zusammen. Jede Person wird nach Öffnung der Schranke erfasst. Der Pförtner kann, etwa im Falle eines Feuerwehreinsatzes, per Mausklick direkt eine Liste mit allen auf dem Gelände anwesenden Personen ausdrucken. Er sieht zudem, ob alle Türen in den Hallen geschlossen sind. Die Überwachungskameras hat er auf einem zusätzlichen Monitor jederzeit im Blick. Sollte es Probleme geben, lässt sich anhand der Dokumentation immer nachvollziehen, wer wann in welchen Räumen anwesend war.