Große Areale mit WLAN ohne Stromversorgung abdecken

Im Allgemeinen werden WLAN Access-Points über das Datenkabel mit elektrischer Energie (Inlinepowerfunktion) vorsorgt, sodass am Access-Point kein Netzteil, also auch kein 230V-Anschluss, erforderlich ist. Die Inlinepowerfunktion kann allerdings nur über Kupferverkabelung genutzt werden, weil LWL keine entsprechende Spannungsübertragung erlaubt!

Die Kupfer-Link-Länge nach DIN EN 50173 ist jedoch auf 90 m beschränkt. Wenn große Areale, beispielsweise Fertigungshallen oder Betriebsgelände, flächendeckend versorgt werden müssen, sind in der Regel längere Strecken als 90 m zu überbrücken. Auf diesen Strecken kommen in der Regel Lichtwellenleiter(LWL)-Technologien (von 2 m bis 125 km) zum Einsatz.

Mit der Fast Ethernet POE-Konverterbridge kann der Vorteil der Inlinepowerfunktion mit der Reichweite der LWL-Technologie verbunden werden: Keine dezentrale Stromversorgung der Access-Points bei hoher Reichweite. Eine Konvertierung der Signale von LWL-Technologie auf Kupfertechnologie ist an jedem Access-Point grundsätzlich erforderlich; dies wird bei einem konventionellen Systemaufbau mit je einer 230V-Versorgung am Ende der LWL-Strecke sowie einer 230V-Versorgung am Access-Point umgesetzt. Der herkömmliche Systemaufbau kann optimiert werden durch den Einsatz der POE-Konverterbridge.

Am Ende der LWL-Strecke wird eine POE-Konverterbridge eingesetzt, an dieser Stelle ist weiterhin eine 230V-Steckdose notwendig. Der Access-Point wird direkt über das Kupferdatenkabel mit elektrischer Energie von der POE-Konverterbridge gespeist – der Access-Point kann damit mühelos an der Stelle montiert werden, die die beste Ausleuchtung ermöglicht.

Jetzt Kontakt aufnehmen!

Alle News anzeigen